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letzte Aktualisierung: 22.02.2008
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Christian Schneider, sorbisch Křesćan Krawc Erzähler - behandelt Dorf und Bauernleben; Schule und Kinder; Geschichte und Gegenwart Ost- und Südosteuropas, slawische Sprachen und Kulturen; Geschichte und Gegenwart der Lausitz; Lesungen möglich in deutscher, sorbischer, tschechischer, polnischer und russischer Sprache. Sein neustes Produkt, der Roman „Das Paradies“, in sorbisch „Paradiz“, ist die Saga einer sorbischen Familie im Laufe eines Jahrhunderts – vom Kampf ums Sein, von Aufstieg und Niedergang - wie sie vom Rad der Geschichte erfasst wird, sich den Dogmen der Herrschenden entzieht oder anschließt. (von 1900 bis zum politischen Zusammenbruch der DDR).
„Der Sohn des
Wassermannes“ (ISBN 3-7420-1987-2; 160 S.)
Das Wasser nimmt ab. Die Tümpel trocknen aus. Dem Sohn des Wassermannes bleibt nichts anderes, als zu den Menschen zu gehen, die Wasser genug haben. Er will ein Mensch werden, in die Schule gehen, auch einen Freund, vielleicht auch eine Freundin haben. Was er dabei erlebt - als einer, der anders aussieht, anders riecht, anders ausspricht – wird der, der es erlebt und aufgeschrieben hat, selber vortragen.
Vor Ort zwischen Adria und Donau – gelesen wird „Der Bücherleser von
Sarajevo“ Aus
„Kroaten, Serben, Bosnier“: „Bosnien grüßt mit dem Blau seiner Gebirgszüge – wie aufgestellte Kulissen im Märchenspiel, ein Auf und Ab, mit Wäldern und weißen Felswänden, mit tiefen Schluchten und türkisfarbenen Flüssen, mit steil aufsteigenden Zweitausendern. Es könnte das Kanada Europas sein...“
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